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Diamantenverarbeitung Der Preis des Diamanten war hunderte Jahre direkt proportional zu seinem Gewicht. In Diamantenschmuckstücken wurden nur rohe Steine eingesetzt. Es konnte auch nicht anders sein, weil niemand den Diamant – den härtesten Mineral auf der Erde – bearbeiten konnte. Meisterstück der Geschicklichkeit Unbearbeiteter und unpolierter Diamant sieht wie ein uninteressantes Glasstück aus. Erst nach der Bearbeitung und dem Schleifen der Facetten entwickeln sich sein Ruhm und Glanz. Nur durch gründliches Einstudieren des rohen Steines ist es möglich, den möglichst großen bearbeiteten Diamant mit möglichst niedriger Anzahl von Unreinigkeiten zu erreichen. Diese Arbeit erfordert riesige Erfahrungen und detaillierte Kenntnisse von Diamantkristallografie und möglichen Unreinheiten, die sich im Diamant befinden. Und wie sieht die endgültige Form dieses Steines aus? Wie sieht Brillant aus Der am häufigsten verwendete Schliff ist runder Brillant. Der typische runde Brillant hat insgesamt 57 Facetten oder Flächen: Tabelle (große Facette in der Mitte), 32 Facetten auf der Krone (oberer Teil des Brillanten) und 24 Facetten in Pavillon (unterer Teil des Brillanten, der mit einer Spitze beendet ist). Bei dem Schleifen verliert er über eine Hälfte seines ursprünglichen Gewichts.
Weitere mögliche Formen sind Marquise, Oval, Tropfen, Herz, Smaragdschliff, Quadrat, Dreieck, Achteck und andere. Das Ergebnis hängt von der Form des rohen Diamanten ab und er ist im gewissen Maße durch die Mode beeinflusst. Zurzeit verfolgen wir eine große Welle von neuen Formen auf dem Markt.
Diamantenverarbeitung Schritt für Schritt …Markieren - marking… Nachdem der Spezialist den rohen Stein sorgfältig untersucht und nachdem er entscheidet, auf welche Weise er bearbeitet wird, werden Schnittflächen auf dem Stein mittels Lasers markiert, anschließend wird der Stein geschnitten und geschliffen. Jeder Diamant ist ein Unikat und das ganze Verfahren ist bei einem konkreten Stein immer spezifisch. Die Ausbeute hängt vor allem von der Form und der Qualität des Rohstoffs ab.
...Spalten - cleaving...
...Schneiden - sawing...
...Rundung – bruiting... ...Schleifen - cutting...
Tradition gegen Moderne
Auch trotz unbestrittener Vorteile der modernen Technologien steht am Ende dieses Prozesses immer die unverwechselbare Menschengeschicklichkeit, die aus dem Rohstoff ein wunderschönes Prachtstück schleift. An der Entstehung eines Brillanten beteiligen sich immer mehr Leute. Die Aufteilung des Schnitts wird meines von einem Menschen durchgeführt, Schneiden von einem anderen, Rundung wieder von einem anderen und dann folgen mindestens zwei weitere Schleifer, sog. Blocker und Brillanter. Kleine Brillanten, sog. „melées“ werden buchstäblich serienmäßig geschliffen. Jeder Typ der Facette wird von einem anderen Schleifer geschliffen. Diese melées werden ausschließlich in Indien und China geschliffen, größere Brillanten in Belgien, Israel und USA. |
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