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Diamantenförderung

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Seltenes Vorkommen

Ausgelöschte Vulkane, Flussbette und Sandufergebiete werden gründlich durchgesucht. Um nur einen Karat oder 0,2 Gramm Diamant zu fördern, müssen im Durchschnitt 250 Tonnen Gesteine, Sand oder Erde gefördert werden. Deswegen sprechen wir in diesem Fall über seltenes Vorkommen der Diamanten.

 

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Primäre Fundstelle

Im Falle der Förderung aus Kimberliten wird das Muttergestein gemeinsam mit den Diamanten direkt aus dem Kimberlitrohr gefördert. Die Untersuchung von Rauchgaskanälen in ausgelöschten Vulkanen wird entweder durch Tagebau oder durch Graben von unterirdischen Grubenstrecken durchgeführt. In beiden Fällen wird Kimberlit (Erz, das die Diamanten enthält), der mittels Sprengung, Brechung und Graben erreicht wird, mittels Bandförderer oder Lastkraftwagen zur Stelle der Verarbeitung transportiert, wo er zerkleinert und durchgespült wird und er wird zum diamantengebenden Sediment. Aufgrund solcher Förderung entstehen neue Naturgebilde, wie zum Beispiel „Big Hole",


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riesiges Loch, das teilweise mit Wasser gefüllt ist, in der Nähe von Kimberley in Südafrika. Ein Großteil von Diamanten wird gerade mittels dieser Methode gefördert, die jedoch sehr investitionsintensiv ist.

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Sekundäre Fundstelle

Durch die Erosion des Muttergesteins, das Diamanten enthält, und durch seinen Transport gemeinsam mit Diamanten entstehen bestimmte Stellen (zum Beispiel Mäander von Gewässern), wo es erhöhtes Vorkommen dieser Mineralen gibt – es entstehen sog. sekundäre Lagerstätten.

Auf den Stellen, wo Diamantenkristalle aus Kimberlit durch Erosion aufgelöst wurden und von dort den Weg zu Flüssen und Meeren gefunden haben, ist die Förderung einfacher. In den Sandküstengebieten ist die Förderung hauptsächlich terrassenartig durchgeführt, was sowohl mechanisches als auch manuelles Arbeitsverfahren erfordert. Die Sandebenen in der Nähe der Küste werden mittels Abkratzen der unteren Schicht systematisch untersucht. Die Diamantenförderung erfordert sowohl große Industrieoperationen als auch fachliche Methoden und sogar auch manuelle Arbeit. Als alluviale (angeschwemmte) Fundstellen werden die Stellen in Flussbetten bezeichnet, auf denen sich die abgesetzten Diamantenkristalle befinden. Sie werden durch Waschprozess oder Baggern der Kiesschicht gefördert. Bei der Förderung aus Flussanschwemmungen und Strandsedimenten wird die hohe Dichte der Diamanten ausgenutzt, die hier ähnlich wie Gold mit Waschprozess gewonnen werden. In einigen Fällen wird hohe Adhäsion von Diamanten zu alles, was fettig ist, erfolgreich ausgenutzt – die Sedimente, die die Diamanten enthalten, werden über Troge, die mit Fett gestrichen sind, geflößt. Die Korne von üblichen Mineralen gleiten auf dem Fett, aber die Diamanten werden auf die fettige Oberfläche aufgeklebt.


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Aktualisiert ( Freitag, den 02. September 2011 um 12:32 Uhr )  

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