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Vom Kohlenstoff bis zu Diamanten. Das Wort Diamant hat seinen Ursprung in dem griechischen adamas – unbesiegbar, der Diamant ist das härteste Material auf der Welt. Obwohl sein Vorkommen auf jeden Fall einzigartig ist, ist er von einem der am meisten vertretenen Bauelemente in der Natur – Kohlenstoff – gebildet. Die Atome von Kohlenstoff sind mit kurzen festen Bindungen im kubischen Kristallgitter verbunden. Die Kristallisierung verläuft unter äußeren Bedingungen, wo der Druck 70 000 Kilogramm pro Quadratzentimeter übersteigt und die Temperatur ist höher als 1300 °C, was den Bedingungen in den Tiefen von ca. 100-200 Km unter der Erdoberfläche entspricht. Dank seiner Härte ist der Diamant im Stande, durch die Erdkruste bis zur Oberfläche zu reisen, wohin er durch das vulkanische Gestein, in der er abgesetzt ist, ausgedrückt wird. Zwei Arten dieses Gesteins werden Kimberlit und Lamproit genannt, wobei sich das eine Gestein von dem anderen kaum unterscheidet. Die Stellen des ursprünglichen Vorkommens der Diamanten sind Lagerstätten des magmatischen Ursprungs, d.h. primäre Lagerstätten, wo die Diamanten gestreut sind als akzessorische Mineralen im sehr dunklen Gestein, das aus oberem Erdmantel stammt. Dieses Gestein wird Kimberlit (Kimberlit oder blaues Gestein laut der Stadt Kimberley in Südafrikanischen Republik) genannt. Zu der Ordoberfläche sind sie in der Form der rieseigen Rauchgaskanäle – Körper mit Kaminform – aufgestiegen. In Falle der Kimberlitenkamine kommt es jedoch zur Verengung in der Richtung nach unten, deswegen wird oft über „möhrenartiger" Form der Kimberlite gesprochen. Vom weiten nicht alle Kimberlite sind diamantengebend. Einige enthalten gar keine Diamanten, andere enthalten Diamanten in Konzentrationen, die die wirtschaftliche Förderung nicht ermöglichen. In den primären Lagerstätten befindet sich auf jeden Fall mehr Taubgut, jedoch die hier befindlichen Diamanten haben eine schöne kompakte kristalline Form, denn sie entkamen dem mechanisch anspruchsvollen Transport in sekundäre Lagerstätten. Manchmal kommt es zur Auflösung der Diamanten aus Kimberlit oder Lamproit durch Erosion oder durch Einwirkung von weiteren Naturkräften (Wasser, Wind). Alle Gesteine auf der Erdoberfläche ohne Unterschied unterliegen der Verwitterung und Erosion vor allem in Folge der witterungsbedingten Einwirkungen, wo insbesondere Niederschlagswasser gemeinsam mit Wechsel der Tages- und Nachttemperaturen die Gesteine in der Nähe der Erdoberfläche zerstört. Dunkle Mineralen zerfallen schnell und es entsteht gelbe Witterungsdecke (in den Diamantenlagerstätten wird sie „gelbe Erde" genannt). Fließendes Wasser transportiert sie dann gemeinsam mit Diamanten in Flüsse, wo die Diamanten dank ihrem größeren spezifischen Gewicht auf Wasserbett sinken oder sie bewegen sich weiter zu Flussmündungen und Ozeanküsten. Auf bestimmten Stellen (zum Beispiel in Mäandern von Gewässer) erhöht sich dann ihre Konzentration und es entstehen die sog. sekundären Lagerstätten. Es wird abgeschätzt, dass Kimberlit, der in Afrika gefunden wurde, aus der Zeit vor 70 bis 150 Millionen Jahre stammt, wo ein riesiger Riss in der Erdkruste entstanden ist, der die Trennung der Kontinente verursacht hat. Während der Zeit, in der sich Leute für Diamanten interessieren, wurde eine ganze Reihe von Methoden zur Suche nach den wertvollsten Steinen entwickelt. Sog. Prospektionsmethoden werden immer mehr spezialisiert, und es werden sowohl ursprüngliche als auch modernste Technologien verwendet. Die Gebiete mit möglichem Vorkommen von Diamanten werden untersucht in der Luft sowie direkt im Terrain – durch Suche nach Mineralen, die sich in der Umgebung von Kimberlit, bei den diamantgebenden Rauchgaskanälen befinden. Die Prospektionstätigkeit ist sehr zeit- und kostenaufwendig. Deswegen wird sie systematisch durchgeführt und sie kann auch mehrere Jahre dauern. Die meist untersuchten Stellen sind Sibirien, Finnland, Venezuela, Bolivien, Grönland, Australien, China und Kanada.
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